Kundschafter im Westen Erstmals reden Sie über ihre Arbeit und Motive...
Die Vorwortautoren: zwei Generale, die beiden Chefs, welche die Hauptverwaltung Aufklärung (HVA) des MfS hatte. Die Herausgeber: zwei Oberste aus dem gleichen Hause. Die Autoren: über dreißig Persönlichkeiten, von denen nicht wenige im westlichen Sprachgebrauch als "Topspione" bezeichnet wurden. Es waren Wissenschaftler, Politiker, Journalisten, Diplomaten, Verfassungsschützer, und andere integre Staatsbürger, die sich irgendwann als Idealisten entschlossen, Interna der einen Seite an die andere weiterzugeben. Es herrschte Kalter Krieg, und sie waren davon überzeugt, den Frieden sicherer zu machen, wenn ihre, also die westliche Seite, nicht das verführerische Gefühl der militärischen Überlegenheit hätte.
Noch nie zuvor in der Geschichte hat sich eine derart große Gruppe von Kundschaftern oder Spionen kollektiv zu Wort gemeldet. Sie berichten selbstbewusst über ihre Motive, Handlungen und Erfahrungen - auch jenen, die sie in Gefängnissen sammeln mussten.
Warum Menschen in der BRD für die DDR arbeiteten.